Mildes Lavendelshampoo

Lavendelshampoo_einfach-selber_machen

Es braucht nicht viel, um ein Shampoo herzustellen. Die Basisshampoo-Grundlage findest du in Bio-Läden und Reformhäusern zu kaufen. Die restlichen Zutaten hast du vielleicht schon zu Hause oder kannst ganz einfach selber herstellen.

Diese Zutaten brauchst du

  • 40 ml Lavendelhydrolat oder Lavendeltee
  • 50 ml Shampoo-Grundlage
  • 1⁄2 TL Lavendel-Ölauszug evtl. ca. 5 Tropfen ätherisches Lavendelöl
  • evtl. 1⁄2 TL Lavendeltinktur zur Konservierung

So funktioniert’s

  1. Vorab alle Arbeitsgeräte, Gläser und Behälter mit Alkohol desinfizieren.
  2. Die Shampoo-Grundlage und das Lavendelhydrolat in die Flasche füllen.
  3. Dann die übrigen Zutaten dazugeben und alles gut vermischen.Die Salbe etwas abkühlen lassen und anschließend nach Belieben Baumharz zugeben. Nochmals gut umrühren und dann in Gläser abfüllen, verschließen und beschriften.
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Anwendung

Schüttel deine Shampooflasche einmal gut durch bevor du sie verwendest. Danach trägst du das Shampoo auf der nassen Kopfhaut auf und massierst es gut ein. Am besten lässt du es mehrere Minuten einwirken und wäscht es danach gründlich aus.

Wirkung

Lavendel eignet sich besonders für trockenes Haar. Außerdem stärkt es die einzelnen Haare und beugt Haarausfall vor. Für Menschen mit sensibler Kopfhaut ist dieses Lavendelshampoo genau das richtige, das es beruhigend wirkt.

Haarwaschtipps für deine Haarmähne

Haare sind nicht gleich Haare und so ist es auch mit der Haarwäsche. Jeder hat andere Vorstellungen, doch herkömmliche Shampoos können deine wilde Mähne mehr zerstören als sie reparieren, deswegen möchte ich dir einige Alternativen vorstellen, damit du einen neuen und gesünderen Weg mit deinen Haaren einschlagen kannst. Bevor du verzweifelst, eine kleine Vorwarnung: Es ist ganz natürlich, dass es etwas Dauert, bis deine Haare sich an ein Silikon freies Leben gewohnt haben. Am besten startest du mit diesem Basisrezept, dann kannst du später immer noch andere Methoden ausprobieren. ACHTUNG: Bei der Haarwäsche mit Natron, denn das kann dein Haar stark strapazieren und ist viel zu aggressiv.

Haare waschen mit Heilerde: Dazu verrührst du Heilerde mit warmem Wasser, bis ein dickflüssiger Brei entsteht. (Je länger die Haare, desto mehr Heilerde) Diesen Brei lässt du am besten zwei bis drei Minuten quellen, danach massierst du ihn auf die nasse Kopfhaut ein. Anschließend wird die Heilerde nur noch gründlich ausgespült.

Haare waschen mit Roggenmehl: Das Roggenmehl wird wieder mit Wasser vermisst und solange verrührt bis es die Konsistenz eines herkömmlichen Shampoos bekommt, danach wird die Masse wieder auf das nasse Haar aufgetragen und im Anschluss wieder ausgewaschen.

Haarwäsche mit Waschpflanzen: Wie du deine Haare mit Rosskastanien wäscht erfährst du, wenn du hier klickst!

 

Wusstest du, dass …

du bei einer Haarwäsche mit einem natürlichen Shampoo du auf die Spülung verzichten kannst? Denn die herkömmlichen sind Shampoos voller Silikone und Parabene und trocknen deinen Haaransatz unglaublich stark aus. Im Gegensatz dazu sollen dann Spülungen deiner Mähne wieder Feuchtigkeit spenden. Da aber das selbst hergestellte Lavendelshampoo ganz ohne chemische Teufelchen auskommt, kannst du auf jede Menge Conditioner verzichten, ganz ohne trockene Spitzen. Lavendel ist nicht so deine Duftrichtung? Dann probier doch einmal Blüten einer Ringelblume oder eines Veilchens, denn diese wirken wie der Lavendel beruhigend. Dieselbe Wirkung wie die vorherigen Kräuter haben Lindenblüten, Zitronenmelisse und Wundklee. Suchst du nach etwas Stärkendes für deine Haare, dann kann ich dir Rosmarinblätter, Brennesselblätter, Birkenblätter und die Löwenzahnblüte empfehlen.

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Hinweis

Die von mir veröffentlichten Informationen rund um Naturapotheke, Wildkräuterküche, DIY-Kosmetik und Wildkräuterkunde werden sorgfältig recherchiert, erheben jedoch keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Ich möchte darauf hinweisen, dass die beschriebenen Rezepte und Anwendungen der Volksheilkunde nicht den Besuch beim Arzt ersetzen, die Umsetzung auf eigene Gefahr erfolgt und kein Heilversprechen gegeben wird!

 

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DIESER BEITRAG WURDE ERSTELLT VON 

Marlene Zehetner

Marlene Zehetner

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