Selbstgemachte Kosmetikpads

Kosmetikpads_selber_machen

Ganz nach dem Motto „weniger ist mehr“ möchte ich dir heute ein DIY zeigen, mit dem du viel Müll sparen kannst, noch mehr Inspirationen findest du im Beitrag Badezimmer ohne Plastik. Es müssen nicht immer ur komplizierte Rezepte sein, manchmal genügt es auch einfach eine kleine Sache in seiner alltäglichen Routine zu ändern. Heute spreche ich wirklich von einer kleinen Sache, und zwar Kosmetikpads, denn diese kannst du ganz einfach selber herstellen. Ob du sie nun aus alten Stoffen nähst oder häkelst bleibt dir überlassen! 

Variante 1: Kosmetikpads nähen

Diese Zutaten brauchst du

  • Grobe und feine Stoffreste (am besten eigenen sich alte Hemden, Sweatshirts, Frotteehandtücher, Geschirrtücher und andere Stoffe)
  • Papier
  • Schere
  • Stift
  • Glas als Schablone für deine Kosmetikpads
  • Stecknadeln

WICHTIG!

Achte darauf, dass deine ausgewählten Stoffe bei hoher Temperatur waschbar sind, also 60 oder 90 Grad. Dann werden sie auch hygienisch rein und Bakterien haben keine Chance mehr.

So funktioniert’s

  1. Als erstes stellen wir eine passende Schablone her. Dazu umrundest du dein Glas mit dem Stift und schneidest anschließend deine Vorlage mit der Schere aus. Ich persönlich achte immer darauf, dass meine Kosmetikpads einen Durchmesser von rund 8 cm haben.
  2. Im nächsten Schritt steckst du dein Muster auf den Stoff mit einer Stecknadel fest.
  3. Danach schneidest du entlang deiner Vorlage das Kosmetikpad aus. Mein Tipp: Lege den Stoff flach auf den Tisch auf, damit er sich nicht verziehen kann, sonst bekommst du keine runden Pads, sondern Ostereier 🙂 
  4. Nun steckst du immer eine weiche und eine gröbere Seite am Rand mit einigen Stecknadeln zusammen und vereinigst sie mit einem Zickzack-Stich.
  5. Dann sind deine selbstgemachten Kosmetikpads auch schon fertig und du kannst sie mit unserer Gesichtsreinigung mit Veilchen benutzen!

    Extra Tipp: Wem der Stoff zu viel fußelt, dann kannst du die zwei einzelnen Stoffkreise einfach zusammen steppen, dabei aber darauf achten, dass ein kleines Loch offenbleibt, damit man sie später umdrehen kann. Somit ist die Naht schön sauber und es gibt keinen Fußelkrieg.

  6. Ich würde empfehlen, die Pads vor der ersten Benutzung einmal zu waschen, damit auch keine kleinen Stoffreste im Auge landen. Dazu gib sie einfach in ein Wäschenetz, damit sie auch nicht verloren gehen.
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Variante 2: Kosmetikpads häkeln 

Diese Zutaten brauchst du

  • Wollreste oder ein anderes Garn aus Naturfasern
  • Häkelnadel der Stärke 3 bis 4
  • Große Stricknadel mit stumpfer Spitze, damit du die Enden verstecken kannst

So funktioniert’s

Falls du meinen Worten nicht genau folgen kannst oder es dir leichter fällt die Schritte zu sehen, dann schau dir doch einfach das Video an! Folgt in kürze.

  1. Als erstes beginnst du damit 3 Luftmaschen zu häkeln. Wer schon etwas geübter ist, oder ein wahrer Profi ist kann auch mit einem Fadenring beginnen, so entsteht kein Loch in der Mitte.
  2. Jetzt wird in jeder Luftmasche vier Stäbchen gesetzt, also sind in der zweiten Runde insgesamt 12 Stäbchen. Am besten wird die Runde mit einer Kettmasche geschlossen.
  3. Die nächste und dritte Runde beginnst du mit zwei Luftmaschen und in jede der zwölf Maschen werden wieder zwei Stäbchen gesetzt. Auch diese Runde wird wie vorher mit einer Kettemasche geschlossen. So haben wir in der dritten Runde insgesamt 24 Stäbchen.
  4. In der letzten Runde beginnst du auch wieder mit zwei Luftmaschen. Danach setzt du abwechselnd einmal zwei und einmal ein Stäbchen in die Masche, das sollte dann 36 Stäbchen in der vierten Runde ergeben.
  5. Nun schneidest du den Faden ab, aber lässt noch ein bisschen übrig, denn diesen übrigen Faden benutzt du um die vierte Runde mit einer durchgezogener Kettmasche zu schließen. Jetzt kommt die Stricknadel zum Einsatz, denn damit wird das verbliebende Ende verstochen. Das machst du, indem du den Faden öfter durch bereits gehäkelte Maschen durchziehst.

Wusstest du, dass …

Produkte, die du täglich verwendest, krebserregend sein können? Laut der Universität in La Plata ist in Hygieneprodukten, wie Taschentüchern oder etwa Wattepads Glyphosat enthalten. Diese chemische Verbindung wird auf Baumwollfeldern als Spritzmittel eingesetzt und ist laut Studien cancerogen. Lange Zeit wusste man nicht, dass dieses Mittel in herkömmlichen Produkten enthalten war und in manchen Ländern wie Deutschland ist es immer noch nicht verboten. Deswegen ist es gut auf Alternativen umzusteigen! Hast du noch Ideen, wie du dein Leben etwas mehr von Müll befreien kannst? Dann teile sie uns gerne mit! 

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Hinweis

Die von mir veröffentlichten Informationen rund um Naturapotheke, Wildkräuterküche, DIY-Kosmetik und Wildkräuterkunde werden sorgfältig recherchiert, erheben jedoch keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Ich möchte darauf hinweisen, dass die beschriebenen Rezepte und Anwendungen der Volksheilkunde nicht den Besuch beim Arzt ersetzen, die Umsetzung auf eigene Gefahr erfolgt und kein Heilversprechen gegeben wird!

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DIESER BEITRAG WURDE ERSTELLT VON 

Elisabeth Teufner

Elisabeth Teufner

Hallo, ich bin's Elisabeth und ich bin leidenschaftlicher DIY-Fan & Pflanzensammlerin. Warum kompliziert, wenn es auch einfach geht. Schritt für Schritt zeig ich dir wie leicht du deine natürliche Hautpflege, deine Naturapotheke, oder Kräuter in der Küche verarbeiten kannst. Mit einfachen & natürlichen Zutaten aus Küche, Garten & Natur. Tauche ein in die Welt der Wildkräuter!
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